Auf nach Wittstock

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Biber

Auf nach Wittstock

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Ja, ich kann es wieder: Meine Radtaschen packen, das schwere Rad halten, mein kleines Ein-Frau-Zelt aufbauen und die Matte aufpumpen. Alles erprobt vor der ersten Tour nach dem Unfall im letzten Jahr. Meine Eltern warteten. Warum soll ich den Zug nehmen, der mir teuer zu stehen kommt? Es war ein herrliches Gefühl, wieder im Sattel zu sitzen, die Sonne auf der Haut und den Wind in den Haaren zu spüren. Meinem verletzten Auge (das große Probleme mit dem Nah-Sehen hat) den Blick über Rapsfelder, Löwenzahn-Wiesen und in die Wolken zu gönnen.

Ich rollte durch Mecklenburg in die Prignitz und zurück. Obstbäume blühten und uralte Alleebäume spendeten Schatten. Als der Biber an der Elde gegenüber meinem Zelt aus dem Wasser stieg,

war ich ganz aus dem Häuschen. Wetter gut, Wind mal günstig und mal nicht, Eltern erfreut und nach langer Zwangspause 320km gekurbelt. Besser hätte der Start in die Radfahr-Saison nicht sein können.


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