Gomera – Trauminsel im Atlantik

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Gomera – Trauminsel im Atlantik

Gomera – Trauminsel im Atlantik

Gomera – das war im Oktober 2009. Übernachtet haben wir im Zelt und unter dem unglaublichen Sternenhimmel. Deshalb brauchten wir nur Flüge buchen. Permits für den Nationalpark waren nicht notwendig. Der Nebelurwald erinnerte an Kanada – nur eben Kleinformat.

Im Reisebericht kann man u. a. lesen:
……..“Die ersten Strahlen der aufgehenden Sonne wecken uns und tauchen die höchste Erhebung Teneriffas in rot-oranges Licht. Wenn ich den Kopf hebe, kann ich den Teide sehen. Ich reibe mir die Augen und erst jetzt wird mir richtig bewusst, dass wir an der Steilküste über San Sebastian, der Hauptstadt Gomeras, die Nacht verbracht haben. Das rot-orange Licht wird intensiver, links der Teide, rechts schiebt sich die Sonne als glutrote Scheibe in unser Blickfeld“………….

………….“Zurück auf dem Campingplatz zieht gerade eine Nebelwolke ein paar Meter neben dem Zelt vorbei. Unser Handtuch hängt dazwischen und ist eigenartigerweise nicht feucht geworden. Es ist bewölkt aber warm, ganz wenige Tropfen fallen von Himmel. Wir bestellen im Restaurant Salat. Die Kellnerin zeigt zum Himmel und schüttelt den Kopf. Der Argentinier erzählt uns später, dass die Leute hier sofort über schlechtes Wetter klagen, wenn die Sonne nicht scheint und ein paar Regentropfen fallen. Wir sind mit diesem Wetter hoch zufrieden – schließlich wird uns in Deutschland Kälte, Nebel oder Regen erwarten.

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Über Nacht hat sich ein kleiner Salamander in unser Vorzelt geschlichen und es sich in einer Tasse gemütlich gemacht. Das Zelt muss immer verschlossen sein, sonst können wir die Echsen noch aus den Schlafsäcken schütteln. Heute wollen wir durch einen 500 m langen Stollen zur anderen Seite von El Cedro und über den Berg wieder zurück zum Zeltplatz wandern. So steht es in unserem Wanderführer. Inzwischen sind Schweizer, Spanier und Amerikaner auf dem Campingplatz, die wir schon von Teneriffa kennen. Sie wollen später auch durch den Stollen. Bewaffnet mit Stirnlampen machen wir uns auf den Weg, doch der Eingang vom Tunnel ist einfach nicht zu finden. Schließlich geben wir die Suche auf, wandern einen Berg hinauf, kommen in den Lorbeerwald. Der Boden ist hier mit grünen Ranken bewachsen, der Pfad sehr steil, steinig und voller hoher Stufen. In einer Schlucht kehren wir um, wollen uns nicht verlaufen. Den Schweizer treffen wir wieder, er hat den fast zugewachsenen Tunneleingang gefunden. Erneut machen wir uns auf den Weg, diesmal mit Sandalen, denn im Stollen steht knöchelhoch Wasser. Der Tunnel ist teils halbrund ausgemauert und niedrig,  wir müssen uns oft bücken und sind froh, als wir an einer fast senkrechten Felswand wieder in die Wärme kommen. Wir stehen in einer der vielen Schluchten, die bis ans Meer reichen. Ein schmaler Pfad durch üppiges Grün führt zu einer sich in Serpentinen windenden Straße. Mannshohe Agaven, unzählige Palmen und viele uns unbekannte Pflanzen, die es nur hier auf Gomera gibt, halten wir mit der Kamera fest“…………….


Reisen ist das einzig taugliche gegen die Beschleunigung der Zeit.    

Thomas Mann                                                                                                                                                                                                         

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