Karen

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Karen

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Category : Gesundheit

2002

2002 (Foto: S. Wichert)

Hier kommt Karen zu Wort:

  • Jahrgang 1962
  • Größe 1,62 m
  • bevorzugte Kost heute: Obst, Gemüse, Wildkräuter
  • viele Jahre Reißen, Gelenkschmerzen und Anlaufschmerz; tagsüber oft müde; schlapp und untrainiert
  • ständig erkältet, einhergehend mit Halsentzündungen und schmerzhaftem Husten (meist behandelt mit Antibiotikum); zu hoher Blutdruck (behandelt mit Wassertabletten und Betablocker)
  • Frühjahr 2002: Arthrose im rechtem Fuß, Prognose bei schlechtem Krankheitsverlauf in 10 Jahren Rollstuhl; schlechte Ernährung mit viel Fast-Food; keine Bewegung
  • 6 Monate Schmerzmittel eingenommen, um laufen zu können; mehrmals Medikamente weggelassen, doch die Schmerzen kamen wieder; altes Fahrrad wieder entdeckt
  • Herbst 2002: rechten Fuß mit Zinnkraut-Dunst-Umschläge behandelt (nach Maria Treben „Gesundheit aus der Apotheke Gottes“)
  • Brennnessel- und Zinnkraut-Tee sowie Obst- und Gemüsesalate auf den Speiseplan gesetzt, Schweinefleisch und später Fleisch ganz weggelassen, Kohlehydrate und Zucker stark reduziert
  • immer mehr Wege mit dem Rad statt dem Auto bewältigt
  • mit Wasseranwendungen nach Pfarrer Kneipp begonnen: Wasser treten, kalter Knie-Guss, morgens kalt duschen
  • mit der Einnahme von Heilerde begonnen: morgens und abends je 1 Teelöffel mit viel Wasser
  • nach 10 Zinnkraut-Dunst-Umschlägen Schmerzmittel abgesetzt und nicht mehr nötig, rechter Fuß schmerzfrei
  • nach 3 Jahren nur noch im Winter leichte Erkältung, nicht mehr schlapp und müde; aber weiterhin Reißen, Gelenkschmerzen und Anlaufschmerz; 10 kg abgenommen
  • Frühjahr 2006: Darmentzündung, zum Glück kein Krebs, wie erst vermutet wurde; hatte Angst nicht mehr das nächste Weihnachtsfest zu erleben und beschloss, mein Leben total umzukrempeln, nach der Genesung meinen Opel Corsa abgemeldet
  • Frühjahr 2007: Hörsturz mit Ohrgeräusch und zeitweisem Hörverlust rechts, nach Genesung Opel Corsa verkauft
  • Stress abgebaut, Entspannungstechniken erlernt und regelmäßig angewandt
  • 2009: starke Schmerzen im rechten Arm, Überlastung durch häufige Tätigkeit am Computer; Hilfe durch Physiotherapie (gleichmäßiger Muskelaufbau, Fuß-Training usw.), die ersten Übungseinheiten dauerten täglich eine Stunde, nach drei Wochen Besserung
  • Absetzen aller Medikamente (Schmerzmittel, Blutdrucksenker, Hormone)
  • 2010: ein Bekannter erklärte mir Rohkost und essbare Wildkräuter und empfahl mir den Verzicht von Milchprodukten, er leidet an Arthrose und lindert mit dieser Ernährung seine Schmerzen erheblich
  • ab sofort viel mehr Obst und Gemüse roh verzehrt, außerdem viele Wildkräuter, kaum noch Milchprodukte, siehe auch hier
  • ein paar Monate danach Reißen, Gelenkschmerzen und Anlaufschmerz verschwunden
  • 2014: Einweihung in Kundalini-Reiki II. Grad
  • seit 2009 Teilnahme an verschiedenen Radrennen (Cyclassics in Hamburg, Velothon in Berlin, Jedermann Mecklenburg Giro in Benzin)
  • 01.01.2015: Schwer mit dem Rad gestürzt. Siehe hier
  • Mai 2016: Wieder allein mit meinem Schwertransporter losgefahren. Ich muss sehr wahrscheinlich mit dauerhaften Einschränkungen leben, mache aber das Beste draus.
2014

2014

Gar nicht so einfach, die letzten Jahre zu beschreiben. Ich habe hoffentlich an alles gedacht. Immer noch esse ich viel Rohkost, Wildkräuter, Mandeln und Nüsse. Inzwischen auch wieder etwas Fleisch, mehr Brot und Kartoffeln. Unbewusst kamen 2002 viele basische Lebensmittel auf meinen Speiseplan. Die morgendliche kalte Dusche, Heilerde morgens und abends und viel Bewegung gehören nach wie vor zu meinem Tagesprogramm. Zum Glück lehnte ich Schmerztherapien konsequent ab. Und wir distanzierten uns von Menschen, die uns nicht gut taten. Ich lernte „NEIN“ zu sagen, wenn ich es meinte. Was ich heute anders machen würde? Einen Physiotherapeuten viel eher zu Rate ziehen. Sein maßgeschneidertes Trainingsprogramm macht bis heute Spaß. Ich nutze das Fitnesscenter „Natur“ zum Rad fahren und laufen, brauche Theraband, Balance-Kissen und im Winter die Rolle fürs Rennrad. Konsequenz und Disziplin nicht zu vergessen. Die meisten Frauen wären gern 10 Jahre jünger …

Mein Schweinehund machte mir so manches Mal das Leben schwer, aber ich bekam ihn klein. Von der Dogge zum Dackel sozusagen. 

zu WERNER


1 Comment

Ralf Zimmermann

29. Juni 2017 at 9:06 pm

Hallo ihr 2……Chapeau

Habt allzeit gute Fahrt..wie ich lese und erlebt hab ist das wohl eure Pille für die Ewigkeit.

Der nicht immer so nette Nachbar vom Main

LG

Ralf

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